Praktikum in den USA

Ein Praktikum in den USA bietet dem Absolventen viele Vorteile. Doch bis es soweit ist, und das Praktikum in New York, Los Angeles, Chicago, Washington oder in einer anderen interessanten Destination der Vereinigten Staaten begonnen werden kann, ist ein langer Weg an intensiver Vorbereitung zurückzulegen.



Wichtigste Voraussetzung ist ein Visum für die USA, da es generell nicht möglich ist, ohne ein Visum einzureisen. Es ist also gar nicht möglich, erst in die USA einzureisen, und sich erst dann auf die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz zu begeben. Ein Visum erhält man jedoch erst dann, wenn man das sogenannte Vordokument DS-2019 in den Händen hält. Um das Vordokument zu bekommen, prüft die Praktikumsstelle den Antrag sehr genau und nach strengsten Kriterien. Erst dann wird das Vordokument ausgestellt, mit dem man sich dann für das eigentlich Visum, das cultural exchange visa (J-1 Visum) bewerben kann. Da diese Abläufe sehr zeitintensiv sind, ist es ratsam, bereits ein Jahr vor Antritt des Praktikums mit den Vorbereitungen zu beginnen. Möchte man nicht auf sich allein gestellt sein, helfen Vermittlungsorganisationen und Agenturen, einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden. Sie helfen auch, wichtige Fragen wie zum Beispiel über die Kosten, notwendige Versicherungen und anderes zu klären.

Für wen ist ein Praktikum in den USA eigentlich geeignet?

Generell ist ein Praktikum für alle Berufsgruppen geeignet. Es ist unerheblich, ob man Berufsanfänger ist oder schon längere Zeit in Deutschland Berufserfahrung gesammelt hat. Nicht nur Berufstätige oder Absolventen von Schule oder Hochschule haben die Möglichkeit, ein Praktikum in den USA zu absolvieren. Auch Schülern steht diese Chance bereits offen, um mit diesem Schritt zum ersten Mal ihrem Lebenslauf eine berufliche Richtung zu geben.

Für Schulabgänger sind Praktika in den USA interessant, um erste Einblicke in die Berufswelt zu erlangen. Hochschulabsolventen können bereits erste Auslandserfahrungen während des Studiums sammeln. Hat man bereits erste Berufserfahrungen in Deutschland gesammelt, kann man durch ein Praktikum in den USA neuen Input bekommen und erste oder vielleicht auch zusätzliche internationale Erfahrungen sammeln. Und Arbeitslose haben die Chance, ihre Arbeitsmarktchancen durch Auslandserfahrung und das Vertiefen der englischen Sprachkenntnisse deutlich zu erhöhen. Für alle Berufsgruppen gibt es die Option, das Praktikum in den USA mit einem Sprachkurs zu kombinieren. Dieser Sprachkurs dauert in der Regel mindestens vier bis 6 Wochen, doch das ist natürlich auch von der Dauer des Praktikums abhängig.

Der Abschluss eines Praktikums hat für den Absolventen viele Vorteile. Zum einen werden die Sprachkenntnisse verbessert beziehungsweise perfektioniert. Der Absolvent lernt eine neue Kultur kennen und gewinnt somit an interkultureller Kompetenz. Seinem Arbeitgeber beweist er ein ordentliches Maß an Eigeninitiative und vor allem auch an Internationalität; beides Kriterien, die die Chancen des Berufstätigen erhöhen, demnächst bei der Vergabe einer anspruchsvolleren Position berücksichtigt zu werden.

Entscheidet man sich dafür, sich von einer Vermittlungsagentur bei der Suche eines Praktikumsplatzes helfen zu lassen, sollte man auf einige Bedingungen achten, die in jedem Fall erfüllt sein sollten. Ein Einstieg sollte nach Möglichkeit jederzeit machbar sein, Vorlaufzeiten müssen allerdings eingehalten werden. Geht es um die Vermittlung eines Pflichtpraktikums für einen Studenten, muss das Praktikum natürlich so gewählt werden, dass es von der Universität des Studierenden anerkannt wird. Dies trifft nicht nur auf die beliebtesten Studiengänge wie zum Beispiel der sozialen Berufe, auf Maschinenbau, Marketing, Betriebswirtschaftslehre und die IT-Branche zu. Beim der Wahl des Praktikum für eines Berufseinsteiger ist zu berücksichtigen, das die Wahl des Praktikumplatzes erste internationale Einblicke und Erfahrungen im gewünschten Beruf bietet. Das gilt ebenso für einen Berufstätigen, der einen neuen Job mit einer höheren Verantwortung oder auch auf einem neuen Arbeitsgebiet anstrebt. Weiterhin wichtig ist es, wenn die Beratung und der Schutz des Praktikanten unter deutsches Reiserecht fallen. Und bei den Anbietern sollte man unbedingt darauf achten, dass sie Mitglied nicht nur in nationalen, sondern auch in internationalen Fachverbänden sind. Das bedeutet Sicherung der Qualitat für das Praktikum in den USA und Sicherheit für den Praktikanten.
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