Urlaub in New York

Der Big Apple, oder kurz gesagt New York, ist eines meiner liebsten Reiseziele. Auf meinen vielen Reisen, rund um die ganze Welt, habe ich viele Dinge gesehen, und viele Menschen kennengelernt. Ich arbeite als Autor, und habe noch einige andere Tätigkeiten, und Projekte in der Schmiede, die mich immer wieder Reisen lassen. Selten bleibt mir genug Zeit die Städte einmal richtig zu erkunden, die ich besuche, aber der Big Apple war eine Stadt, die ich gerne besucht habe. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben ein gewisses Flair, das sich auch in new York wiederspiegelt. Überhaupt ist es in New York ein bisschen größer, ein bisschen extremer, und ein bisschen verrückter.



Ich landete in diesen Tagen, bei etwas durchwachsenem Wetter, am Fiorello LaGuardia Airport, im New Yorker Stadtteil Queens, wo ich auch mein Hotel beziehen sollte. Das erste Bild, das ich von diesem Flughafen erhaschen konnte war beeindruckend. Er ist zwar nur der zweitgrößte Flughafen der Millionenmetropole, aber dennoch einen Besuch wert, selbst wenn man nicht von hier fliegt. Eigentlich war es sogar mein erster Flug in die vereinigten Staaten. Hier hatte ich einige Termine mit einem recht bekannten Verlag, die allerdings wesentlich weniger positiv verliefen, als ich mir das erwünscht hätte. Nun man kann nicht alles haben, und ich möchte sie nicht mit meinen Geschäften langweilen. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Stadt New York, für die ich mir eigens vier Tage mehr Zeit genommen hatte. Immer wieder hört man, wie große Stars um die ganze Welt jetten, und später nicht einmal genau wissen, wo sie überall gewesen sind, geschweige denn wissen, was es alles zu sehen gab, an den Orten, an denen sie gewesen sind. Nun ich bin kein Star, aber ich möchte meine Reisen auch nicht auf das wesentlichste beschränken. Ich bin auch ein wenig durstig nach Erfahrungen, Sehenswürdigkeiten, und den kleinen Geschichten dahinter, und genau hierfür ist New York ein Ort, der mehr bietet als man aufschrieben könnte.

Aber kommen wir zurück zum ersten Eindruck des Flughafens, der sich mit seinen gigantischen Hallen, und weiten Geschäftsräumen vor mir ausbreitete. So etwas war ich von Köln/Bonn sicher nicht gewohnt. Logisch hat auch Deutschland schöne Flughäfen, aber sie sind in Größe und Dekadenz nicht mit dem amerikanischen Bild von Protz und Gloria zu vereinbaren. Hier ist eben alles ein wenig größer.

Nun da meine Bücher sehr stark an Fantasy angelehnt sind, war die St.Patricks Cathedral eine der schönsten Anlaufstellen für mich. Die heiligen Fresken, die man hier in der riesigen Halle bewundern kann sind beeindruckend. Hier und dort haben einzelne Verschnörkelungen, Bilder und Glasbausteine meine Fantasie sehr beflügelt, und werden sicherlich bald in meinen Büchern auftauchen. Weitere Anlaufziele waren natürlich die bekannten Museen, damit man mir nicht nachsagen konnte, ich wäre lediglich aus reinem Selbstinteresse hier her gekommen. Im Googenheim Musem, das in der beeindruckenden Zeit von 1869 bis 1959, nach Plänen des bekannten amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright errichtet wurde, musste mir an dieser Stelle erst einmal beibringen das mein Englisch nicht wirklich besonders gut war. Es reicht zwar immer noch für ein bisschen Smalltalk, aber die Geschichte des Landes, anhand der zahlreichen Exponate zu verstehen war mir nur relativ schwer möglich. Nun vielleicht hätte ich eine Führung mitmachen sollen, aber aus Fehlern wird man schließlich schlauer.

Besonders Interessant waren auch das Museum of modern Art, und das TV und Rundfunk Museum. Neben den zahlreichen Restaurants, die alle ihre eigenen Charme haben, hatte ich sehr viel Spaß in New York, bevor ich mich leider wieder, vom LaGuardia aus, auf den Heimweg machen musste. Ich werde nicht das letzte Mal hier gewesen sein, das ist ein Versprechen!