Aufenthalt in New York
Für viele Flüchtlinge aus Afrika oder Westeuropa war New York der ersehnte Traum, nicht umsonst überschlug sich die Freude beim Passieren der Freiheitsstatue. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten war erreicht. Heute sind die Möglichkeiten dennoch beschränkt, aber die strapaziöse Überfahrt ist durch einen ca. 7 Stunden Flug von Frankfurt aus kein Vergleich zu wochenlangen Schiffsfahrten über den Atlantik. In New York angekommen bietet sich für den Touristen eine unglaubliche Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Wer nur für ein paar Tage zum Shoppen und zum Besichtigen der klassischen Sehenswürdigkeiten da ist, der kann seine Reise auf Manhattans Broadway und Fifth Avenue beschränken. Alle die mehr sehen wollen und in einer relativ kurzen Zeit möglichst Produktiv sein müssen, sollten ihren Aufenthalt vorweg planen. Ansonsten läuft man Gefahr in panischer Reaktion planlos durch die Stadt zu irren. Die Wahl des Hotels ist vorweg schon entscheidend.Im Umkreis von New York, beispielsweise in New Jersey, sind viele Hotels zu günstigen Konditionen zu bekommen. Die Verbindungen nach Manhattan sind gut, allerdings recht teuer und zeitaufwändig. Deshalb sollte man etwas mehr investieren und ein Hotel mitten in Manhattan buchen. Die Mehrkosten minimieren sich durch die entfallenden Fahrtkosten und die eingesparte Zeit. Ein weiterer Vorteil bietet sich durch so eine Unterkunft, da es am Tag locker einmal möglich ist Einkaufstaschen abzulegen oder sich einfach mal frisch zu machen. Das Pennsylvania Hotel gegenüber dem Madison Square Garden bietet diesen Luxus zu vernünftigen Preisen. Die Penn Station, die unter dem Hotel liegt, ist ein wichtiger Knotenpunkt der New Yorker U-Bahn. Man ist also sehr flexibel. Der Times Square, das Muss schlechthin in New York, ist nur etwa fünf Gehminuten entfernt. Das Empire State Building ist wahrlich um die Ecke. Zu einer Besichtigung gehört, neben den bereits erwähnten, unbedingt der Broadway mit seinen bekannten Theatern und Musicals. Wer am Times Square vorbei den Broadway in Richtung Norden betritt, der kommt an der berühmten Metropolitan Opera (MET) vorbei, passiert das Time Warner Center und findet sich ruck zuck im Central Park wieder. Der Central Park lädt zum Verweilen ein und viele Wege, Sportplätze, Schilder und Brücken werden einem aus Hollywood Filmen bekannt vorkommen.
Die angrenzenden Gebäude, wie zum Beispiel das bekannte San Remo Hotel, sind ebenfalls bekannte Kulissen. Wer nun den Park an der bekannten 5th. Avenue verlässt, der bewegt sich vorbei an noblen Boutiquen, der San Patricks Cathedral und Saks 5th. Avenue, Grand Central Station und weiter bis zum Washington Square. Das hört sich alles relativ nah an, ist aber ein ordentlicher Fußmarsch. Aber unvergleichlich intensiv. Die Freiheitsstatue sollte man separat besuchen, eine vorab Reservierung per Internet empfiehlt sich aber, da am Tag nur eine begrenzte Personenzahl nach Liberty Island kann. Die Wartezeiten verkürzen sich ebenfalls. Der Abfahrtsort der Fähre ist gemütlich mit der U-Bahn zu erreichen. Nach wieder Ankunft in Manhattan bietet sich ein Spaziergang im angrenzenden Finance District an. Hier wird man auch das riesige Loch in der New Yorker Skyline sehen, man betritt den wohl traurigsten Ort der New Yorker Historie: Ground Zero. Je nach Gefühl sollte man sich dort nicht zu lange aufhalten, denn es treffen täglich New Yorker dort ein um Blumen nieder zulegen. Als Tourist sollte man das respektieren und keine Attraktion daraus machen. Gegenüber von Ground Zero beginnt die berühmte Wall Street, eine Besichtigung ist Pflicht. Zum Shoppen eignet sich neben den Kaufhäusern Saks 5th. Avenue und Macys vor allem der Stadtteil SoHo. Hier findet man Nobelmarken und unbekanntere New Yorker Labels zu günstigeren Preisen.