Viel erleben im Big Apple
New York ist eine wirklich heiße Adresse für einen Städtetrip und so entschieden wir uns diesen Sommer, für ein paar Tage in die Top-Metropole an der Ostküste zu fahren. Unser Hotel lag in der 50. Straße und gleich um die Ecke sind der Broadway und der Time Square. Der Jetlag war gar nicht so schlimm, also sind wir schon am ersten Tag losgezogen. Erster Anlaufpunkt war der Central Park. Ein absoluter Traum für Jogger. Hier laufen die Leute wirklich den ganzen Tag. Die Strecken können immer wieder geändert werden. Natürlich sind auch Skater und Radfahrer zu sehen, aber auf die Skater im Gepäck haben wir verzichtet. Vom Central Park geht es direkt in die Fifth Avenue. Das ist die Top-Adresse der Mode-Labels. In den Designershops gibt es zwar schöne Sachen, aber für unseren Geldbeutel trotz des günstigen Dollarkurses nichts zu holen. Dafür locken aber Gap und Abercrombie & Fitch. Bei A&F auf der Fifth Avenue läuft erstens eine coole Diskomusik und zweitens werden die Besucher schon von den sexy Greetern begrüßt. Das sind Models, die Männer meistens mit Waschbrettbauch, mit denen meine Freundin gleich noch für ein Erinnerungsfoto posiert. Hier decken wir uns preiswert mit Jeans und Shirts ein.Jetzt wollen wir aber den Central Park auch noch von oben sehen und gehen ins Rockefeller Center. Hier gibt es das Top of the Rock mit einer fantastischen Aussicht. Die Tickets haben wir schon in Deutschland online gebucht. Gegenüber dem berühmteren Empire State Building ist hier weniger los, so dass es schneller nach oben geht. Von den drei Plattformen haben wir eine tolle Sicht auf Uptown Manhattan. Um 8:30 Uhr fährt der erste Lift nach oben, in dem es noch eine tolle Multi-Media-Show gibt. Bis Mitternacht ist das Top of the Rock geöffnet.
Im südlichen Manhattan liegt das Finanzzentrum mit riesigen Hochhäusern. Einen tollen Blick auf die Skyline haben Touristen von der Brooklyn Bridge, schreibt der Reiseführer. Wir machen uns auf den Weg über die Brücke und sind schnell geschafft. Die meisten Besucher der Brücke gehen sowieso nur bis zur Mitte. Hier können wir dann die Skyline fotografieren, während unter uns der Autoverkehr tobt. Nach Brooklyn selbst gehen wir nicht, da wir Angst haben, die Metrostation nicht zu finden und den ganzen Weg dann wieder zurücklaufen müssten.
Ich wollte unbedingt noch zur Freiheitsstatue und hatte die Tickets auch schon im Internet von Deutschland aus reserviert. Am Extra-Schalter im Battery-Park bekommen wir schnell die Tickets, müssen aber auch schon zwei Stunden vor dem Abfahrtstermin der Fähre da sein. Bis zur Freiheitsstatue sind noch mehrere Sicherheitskontrollen zu passieren. Dann stehen wir aber endlich auf dem Sockel unter der Lady Liberty und genießen den Blick auf Downtown Manhattan. Wieder zurück gehen wir noch schnell zur Wallstreet und posieren beide vor dem Börsen-Bullen für das Erinnerungsalbum.