Auf Museumstour durch New York

New York ist nicht nur wegen der vielen Shopping-Möglichkeiten und Sehenswürdigkeiten interessant, sondern auch wegen der weltberühmten Museen. Zwei Tage habe ich mir bei meinem letzten New York-Trip für die Kunst und die Kultur eingeplant. Zu den bekanntesten Museen zählt das MoMA, das Museum of Modern Art. Hier sind die großen Maler und Bildhauer des 19. und 20. Jahrhunderts zu sehen. Van Gogh, Picasso, Mondrian sind nur drei Namen der Künstler, die im MoMA in New York ausgestellt werden. Ich hatte die Schau vor einigen Jahren in Berlin gesehen, als das MoMA renoviert wurde, aber hier an den Originalplätzen sind die Bilder noch eine größere Wucht. Das Ticket hatte ich aus dem Citypass, so dass ich mich nicht an den langen Kassenschlangen anstellen musste. Zwischen 3 und 4 Stunden sollte man sich schon für das MoMA Zeit nehmen. Zwischendrin gibt es kleine Erfrischungspausen in den Cafes. Dienstag ist das MoMA geschlossen, Freitag bis 20 Uhr geöffnet, sonst nur bis 17:30 Uhr.



Von Außen schon sehr einladend und ein schönes Fotomotiv ist das Guggenheim-Museum, erbaut von Frank Lloyd Wright. Es liegt in der Fifth Avenue gegenüber dem Central Park, so dass ich mich entschlossen habe, durch den Park zum Guggenheim Museum zu laufen. Im Gebäude wird vorwiegend abstrakte Kunst gezeigt, aber auch einige Picassos. Imposant ist auf jeden Fall im Inneren die aufsteigende Rampe, die zu allen Etagen führt. Hier bin ich oft stehen geblieben, da der Blick in den offenen Innenhof wirklich einmalig ist und viele verschiedene Fotomotive bietet.

In einem alten Stadtpalais nur ein paar Straßen weiter, aber auch an der Fifth Avenue liegt ein neuer Geheimtipp der New Yorker Ausstellungsszene: die Neue Galerie. Der Millionär Robert S. Lauder hat das Gebäude erworben und saniert und zeigt hier vorwiegend deutsche und österreichische Maler, darunter Klee, Kokoschka, Kirchner und Klimt. Gerade wegen Gustav Klimts Meisterwerk "Adele Bloch-Bauer" aus dem Jahr 1907 wollte ich unbedingt in die Neue Galerie. Lauder hatte das Bild in einer Aufsehen erregenden Auktion aus Europa wegersteigert und nun ist es nur noch in New York zu sehen. Der Eintritt kostet 15 Dollar, ein kleines Cafe und einen Shop gibt es auch in der Neuen Galerie.

Nach all den Museumsbesuchen meldet sich meist der Hunger und da die normalen Restaurants in New York sehr teuer sind, habe ich mich allabendlich in einem Diner versorgt. Es ist hier durchaus üblich, sich bei einem Diner Essen zu holen und im Hotelzimmer zu speisen. Solche Diners gibt es an jeder Ecke und die bieten internationale Speisen an, die man sich selbst zusammenstellen kann. Bezahlt wird dann nach Gewicht, was angesichts des guten Dollar-Euro-Kurses aber sehr preiswert ist. Für den Hunger zwischendurch gibt es die kleinen Hotdog- und Brezelstände an jeder Ecke und natürlich die bekannten Fast-Food-Ketten.